Musische Schule und Informationsgesellschaft -
wie verträgt sich das?

Die Entwicklung in den letzten Jahrzehnten hat die Gesellschaft der Industriestaaten grundlegend verändert. "Wissensgesellschaft", "Informationsgesellschaft", "Mediengesellschaft" sind die neuen Bezeichnungen.
Einer einseitigen Ausrichtung entgegen steuern, z. B. mit musischen Elementen,  ist das eine; Strategien entwickeln, um verantwortungsvoll damit umgehen zu können, ist das andere. 
Genau da setzen wiederum unsere Aufgaben an:
verdeutlichen, dass der Erwerb der Grundtechniken Rechnen, Lesen und Schreiben immer noch das Wichtigste in der Grundschule ist
aufklären, dass Computer und Internet keine Primärerfahrungen ersetzen können
allen Schülerinnen und Schülern den Zugang zu Computer und Internet ermöglichen
Grundlagen legen, damit die Schülerinnen und Schüler mit dieser neuen Kulturtechnik umgehen  und sich damit auseinander setzen können
Möglichkeiten und Grenzen beim alltäglichen Umgang mit Computer und Internet aufzeigen
das Lernen mit Computer und Internet sinnvoll und effizient ergänzen und unterstützen
mit Computer und Internet  entdeckendes Lernen genauso anregen wie mit Büchern oder anderen Lehr- und Lernmitteln
den Erwerb der Schlüsselqualifikation "Medienkompetenz" ermöglichen.

In unserer Schule hat ein Computerraum mit 10 PC-Plätzen und einem Master-PC ebenso seinen Platz wie der Musiksaal mit seiner Bühne und dem Orffinstrumentarium. Außerdem gibt es nun seit diesem Schuljahr in jeder Klasse eine Medienecke mit mindestens 3 PC-Plätzen. Die 3. und 4. Klassen haben zusammen mit dem PC-Hauptraum einen Internetzugang und sind außerdem untereinander vernetzt. 
Diese Neuerung haben wir der Kooperation mit der "Erlanger PC-Werkstatt" und dem Unternehmen "Siemens" zu verdanken. Wie schon in einigen anderen Erlanger Schulen wurde auch uns eine Gruppe von Auszubildenden an die Seite gestellt, die damit ihrem vorhandenen Wissen eine umfangreiche Praxiserfahrung hinzufügen konnten: Vernetzung von Klassenräumen. Es hat nicht nur Spaß gemacht, zu sehen, wie diese jungen Leute mit großer Begeisterung zu Werke gingen. Wir waren auch sehr angetan von ihrer außerordentlich freundlichen und ordentlichen Arbeitsweise. 

Und das waren sie: 

 

 

vordere Reihe v.l.n.r.:
Marco Specht, Michael Lösel, Melanie Meusel, Patrick Pernegger
hintere Reihe v.l.n.r.: 
Andé Garea-Garcia, Steffen Itzigehl, Jürgen Bachinger, Christian Hofmann, Kay Patsch, Heiko Wunner
 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die bisher in irgendeiner Weise dazu beigetragen haben, dass wir nun so modern um ein neues kreatives Element reicher geworden sind. Besonderer Dank gilt aber der Kollegin Frau Köckenberger, die in unermüdlichem Einsatz für uns tätig wurde und wichtige Kontakte herstellte.