Elternbeirat - Grundschule Dechsendorf

"Menschen bilden bedeutet nicht,
ein Gefäß zu füllen,
sondern ein Feuer zu entfachen."
Aristophanes
Grundschule Dechsendorf
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Eltern

Elternbeirat
 
In den ersten Tagen eines neuen Schuljahres werden in jeder Klasse ein Klassenelternsprecher und dessen Vertreter gewählt. Diese Klassenelternvertreter bilden den Elternbeirat. Aus ihrer Mitte werden der/die Vorsitzende und dessen/deren Stellvertreter gewählt. Die Amtszeit besteht jeweils für ein Schuljahr.
 
Damit uns recht viele Eltern unterstützen, möchten wir nun dieses Ehrenamt näher vorstellen und aufzeigen, dass es nicht nur um die Organisation von Festen und Feierlichkeiten geht, sondern dass wir Ansprechpartner für Eltern und Lehrer sind und als Partner der Schule diese auch mitgestalten können.
 
Wir bedanken uns an dieser Stelle bei den Eltern und dem gesamten Kollegium für die hervorragende Zusammenarbeit.
 
Wenn Sie sich zur Wahl haben aufstellen lassen und nicht gewählt wurden, so sind wir trotzdem dankbar für Ihr Interesse, denn wir sind auf jede Hilfe angewiesen.
 
Im Bayerischen Gesetz über das Erziehungs- und Unterrichtswesen (BayEUG)  sind die Rechte und Pflichten des Elternbeirates festgehalten und nachlesbar.

Die Aufgaben des Elternbeirats
 
  • Das Vertrauensverhältnis zwischen den Eltern und den Lehrkräften, die gemeinsam für die Bildung und Erziehung der Schüler verantwortlich sind, zu vertiefen.
  • Interesse und Verantwortung der Eltern für die Bildung und Erziehung der Schüler zu wahren und zu pflegen.
  • Wünsche, Anregungen und Vorschläge der Eltern zu beraten.
  • Im Jahr sollten mindestens 3 Sitzungen stattfinden. Ein Protokoll sollte geführt werden.
       
Verschwiegenheit ist für Elternbeiräte Vorschrift, auch noch nach Beendigung ihres Amtes. Dies gilt nicht für Offenkundiges und „seiner Natur nach keiner Geheimhaltung Bedürftiges“.

Die Rechte des Elternbeirats
 
  • Das Recht auf Information, über „alles, was für die Schule von allgemeiner Bedeutung ist“ z. B.:
    • Schülerzahlen und Klassenbildung
    • Lehrerversorgung
    • Unterrichtszeiten und deren Änderung
    • Pauseneinteilung
    • Ausstattung der Schule (Computer, Medien, Musikinstrumente, Sportgeräte)
    • Schulische Veranstaltungen (Wandertage, Sprechtage usw.)
    • Schulgesundheitspflege

  • Das Recht auf Beratung (Anregungen einbringen)

  • Das Recht auf Mitwirkung
Der Elternbeirat muss gehört werden und kann seine Meinung äußern. Die Schulleitung muss sich der Meinung des Elternbeirats zwar nicht anschließen, sie aber berücksichtigen. „Der Elternbeirat wird ins Benehmen gesetzt“ bei
    • Erweiterung und Auflösung von Volksschulen
    • Schulsprengeländerungen
    • Festlegung der Pausenordnung
    • Unterrichtsbeginn
    • Verweisen eines Schülers von der Schule (wenn Eltern des Schülers den EB einschalten möchten)

  • Das Recht auf Mitbestimmung (Fachausdruck: „Einvernehmen herstellen“)
Hier kann die Schulleitung nur im Einvernehmen mit dem EB entscheiden, d.h. lehnt der EB ab, kann die Schulleitung ihre Entscheidung nicht durchsetzen, z. B.:
  • Verlegung eines Unterrichtstages auf einen freien Tag (z.B. wegen eines Schulfestes)
  • Mehrtägige Fahrten (Schullandheim, Skikurs usw.)
  • Außerschulische Zwecke (z.B. Jugendherbergswerk, Kriegsgräber, Müttergenesungswerk)

  • Das Recht auf Veranstaltungen in der Schule
Der Elternbeirat darf Eltern in der Schule informieren. Die Schule muss Räume zu Verfügung stellen.
 
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